Montag, 12. Mai 2014

Aachener Bronies MeetUp zum Staffelfinale der 4. Season!

My little Dragonball

So oder so ähnlich könnte man das Finale der vierten Staffel von My little Pony bezeichnen. Aber ich möchte nicht zu sehr spoilern - schon allein aus dem Grund, dass ich mir das Finale irgendwann auch noch mit meinen besten Freunden ansehen werde. Es gab halt sehr viel Action, eine Genkidama, Pinkie war wieder typisch Pinkie und Discord war auch wieder mit von der Partie.

Naja, warum hier schreiben, was man nun auch überall anders lesen kann. Das besondere zum Staffelfinale war unser kleines MeetUp, welches wir in meinem Elternhaus abhalten konnten.

Acht Leute waren wir insgesamt und es hat wie immer riesigen Spaß bereitet, gemeinsam das Finale zu sehen.


Natürlich haben wir uns auch noch anders die Zeit vertrieben. Da mal wieder viele Kartenspieler anwesend waren, gab es einige MLP- und Magic-Runden. Die Gelegenheit möchte ich auch gleich nutzen, um zwei neue Mitglieder vorzustellen, die außerordentlich gut in unsere Gruppe passen.


Links im Bild seht ihr den guten Xyralu mit ausgeprägten Humor und einer enormen Leidenschaft bezüglich MLP. Er hat erst kürzlich mit dem MLP Kartenspiel begonnen und saß an diesem Tag bei einem offiziellen Turnier in der Stadt am Finaltisch :'D
Und Rechts im Bild sitzt unser neuestes Mitglied: Kurtek. Da er aufgrund des anstehenden Muttertags schon recht früh gegangen ist, wird er von Xyralu seitdem liebevoll mit Frauennamen à la Scrubs angesprochen. Aber auch Kurtek ist ein angenehmer und geselliger Zeitgenosse :)

Gegen 23 Uhr waren nur noch Bluesun, Failing_Angel und meine Person zugegen. Wir lieferten uns ein recht langes und leicht unübersichtliches Magicspiel, das so enorme Ausmaße angenommen hat, dass ich den Spieltisch hier einfach mal zeigen muss.


Ja, mein Remasurideck hätte von Wölfen überrannt werden können ... aber Bluesun zog es vor, mich mit einer einzigen Kreatur und einem einzigen Angriff aus dem Spiel zu kicken XD


Es war jedenfalls ein schöner Abend und ich freue mich bereits auf das nächste Treffen :)

Dienstag, 6. Mai 2014

Kyary Pamyu Pamyu Konzert: "Nanda Collection World Tour 2014" in Köln!

Die (auch bei Usai und mir) gehypte, japanische Pop-Sängering Kyary Pamyu Pamyu ist anlässlich ihres Albums "Nanda Collection" derzeit auf Welttournee. Am 27.04.2014 trat sie in Köln auf. Natürlich ist Usai nicht die einzige, die ein paar Bilder und Videos dazu veröffentlicht hat.

Gegen 12.00h Mittags holten mich Usai und Don ab, welche von Yoko und ihrem Freund begleitet wurden. Somit waren wir bereits gegen 13.00h in Köln. Sechs Stunden vor dem offiziellen Einlass des Konzerts. Ich bin niemand, der gerne lange irgendwo wartet - aber das warten hat sich gelohnt und ich würde es wieder tun! Denn wir kamen genau zeitig an der Halle an - wir waren nicht die ersten, doch die erste Reihe war uns sicher!

Die Person neben Usai ist Yoko ... also die Person neben Usai, die nicht ich bin :D

Zum Glück hat Don uns gefahren ... und sechs Stunden mit uns vor der Halle gewartet ... und das, obwohl er nicht einmal mit in die Halle hinein kam. Ohne ihn, wären Usai und ich mal wieder aufgeschmissen gewesen. Vielen Dank :)

Aber genug von uns - hier zwei kleine Ausschnitte des Konzerts. Ich musste die Qualität der Videos ein wenig runterschrauben, da sie für den Upload sonst zu groß gewesen wären.

Der Eintritt von Kyary Pamyu Pamyu:


Und hier ein Ausschnitt aus "Ninjari Bang Bang":


 Während des Konzerts wechselte Kyary mehrmals ihre Outfits. Leider seht ihr hier in Kombination mit den Videos nur drei der vier Outfits:

Das zweite Outfit

Und das vierte Outfit

Natürlich waren noch andere vor Ort, die Usai und/oder ich aus der Anime/Manga/Lolita etc. Szene oder einfach nur von Animexx kannten. Usais Freundin Princess Tenko, sowie der gute Zubara, den ich vor einigen Jahren in Düsseldorf kennengelernt habe (woraufhin wir sofort Freundschaft schlossen :D), waren ebenfalls dort.

Vorne: Princess Tenko, Usai und Yoko. Hinten: Zubara, ich und DerMeister.
Dank meiner besten Freundin konnte ich sogar noch das letzte, blaue T-Shirt in Größe L ergattern. Danke Dir! :D

Ich hab momentan leider nur das Selfie mit dem T-Shirt, lebt damit XD




Donnerstag, 1. Mai 2014

Rezept 004: Dorayaki

 Mein bislang leckerster Pfannkuchen: Dorayaki!

Ich war bislang immer zu dämlich, um einen ordentlichen Pfannkuchen zu machen. Bei Dorayaki ist es mir dann endlich gelungen! Hierbei handelt es sich um zwei japanische Pfannkuchen, die traditionellerweise eine Rote-Bohnen-Paste umschließen.

Auch diesmal erhaltet ihr wieder die Fotos von meinem allerersten Versuch - ohne heimlisches Üben und ohne Trixerei. Klar, beim ersten Mal sieht das ganze noch nicht so perfekt aus, aber es schmeckt und gelingt jedem ohne Probleme!

Was wird benötigt?
2 große ~ 3 kleine Eier
175g Mehl
80g Zucker
1 EL Honig
ca. 3 TL Wasser
1/2 TL Backpulver
Anko nach belieben (Rote-Bohnen-Paste)
(Natürlich kann man den Teig auch mit allem möglichen, anderen Zeugs beschmieren :D)


Schritt 01)
Eier, Zucker und Honig verrühren.


Schritt 02)
Mehl, Wasser und Backpulver hinzugeben und gut miteinander verrühren. Den Teig anschließend 45~60 Minuten quellen lassen. Er sollte nun eine mehr oder minder zähe Konsistenz haben.


Schritt 03)
Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und je nach gewünschter Größe ein bis zwei EL Teig in die Pfanne geben. Dieser sollte nun kreisförmig verlaufen.
Tipp: Dieser "Tipp" ist zwar uralt, aber dafür ebenso bewährt: Sobald auf der Oberseite eds Pfannkuchens Blasen erscheinen, wird der Pfannkuchen gewendet und für eine weitere halbe Minute (ca.) gebacken.
Nun den Pfannkuchen aus der Pfanne holen und (zum Beispiel auf einem Teller) abkühlen lassen.




Schritt 04)
Wenn der komplette Teig aufgebraucht ist, kann ein abgekühlter Pfannkuchen traditionell mit Anko (Oder Marmelade...Nutella...etc.) bestrichen werden. Ebenfalls traditionell wird der Belag nun mit einem weiteren Pfannkuchen bedeckt - aber für den privaten Genuss ist das natürlich auch keine Pflicht :)




Wie gesagt ... die ersten Male. Die Pfannkuchen sind zum einen nicht gerade Rund und zum anderen ein klein wenig zu Dick geraten. Etwas heller hätten sie auch sein dürfen. Aber sie waren lecker und ich werde sie noch oft backen!
Wenn man denn etwas Übung hat und das Rezept perfekt gelingt, dann hat man zwei exakt runde
Pfannkuchen, die grob betrachtet einem japanischen Gong ähneln.


Etwas Hintergrundwissen zu Dorayaki:
Dorayaki ist weitaus mehr als die Leibspeise von  Doraemon.
Es gab einen japanischen, nahezu unbesiegbaren Kriegermönch namens "Musashibou Benkei".
Um nicht zu weit auszuholen: Benkei ist ein wenig mit Achilles zu vergleichen, da er für das japanische Sprichtwort "Benkeis schwacher Punkt" (Benkei no nakidokoro), zu Deutsch "Achillesferse", verantwortlich ist. Eines Tages versteckte Benkei sich bei einem Bauern. Als er diesen Ort verließ, ließ er seinen Gong zurück, welcher vom Bauern von dort an zum Backen von Pfannkuchen benutzte. Der Legende nach ist dies der Ursprung von Dorayaki.


In der vergangenen Woche habe ich mir Reis- und Klebereismehl gekauft. Jetzt werde ich mal schauen, was sich damit so anstellen lässt. Ich bedanke mich fürs Lesen und freue mich auf den nächsten Eintrag. Doch zuvor werde ich meinen Blog ein wenig übersichtlicher gestalten, damit Ihr einen besseren Überblick über die verschiedenen Rubriken meines Blogs erhaltet (Japan; Japanische Küche; Bronies; Events etc.)

Montag, 14. April 2014

Rezept 003: Tamagoyaki

 Ein kleiner Allrounder: Tamagoyaki
(1 Omelett - bis zu sechs Stücke für 1 bis 6 Personen)

Dank meiner vielen Freizeit (mein Dank gilt der deutschen Bahn -.-') ... hier mein versprochenesm nächstes, ebenfalls noch sehr simples Rezept: Tamagoyaki!

Tamagoyaki ist die klassische, japanische Art eines Rühreis. Es hat im Gegensatz zu unserem Rührei eine feste Form - weil es mit vielen Schichten gerollt wird. Außerdem schmeckt es süßlich. Mir schmeckt es sehr gut, doch wer mit süßem Rührei nichts anzufangen weiß, der sei unbesorgt: Der Geschmack lässt sich problemlos variieren.

Was wird benötigt?
2 große ~ 3 mittelgroße Eier
1 EL HonMirin (Reiswein) ODER 1/2 bis 1 TL Zucker
1/2 TL Sojasoße (Ich benutze hier helle Sojasoße)
1 Prise Salz
 - Eine passende Pfanne, nicht zu groß und bestenfalls eckig. Bei einem weit bekannten Onlinehandel, welcher ehemals nur Bücher verkaufte, erhält man z.B. eine schöne, kleine Tamagoyaki Pfanne, welche ich ebenfalls verwende.





Schritt 01)

Das Rezept ist so vielseitig, wie unkompliziert. Alle Zutaten werden wie die Eier bei unserem klassischem Rührei einfach kurz miteinander vermischt. Das Ei sollte nicht schaumig werden.

Schritt 02)
Nun wird eine Pfanne mit Öl eingerieben und erhitzt - bei den meisten Herden auf mittlerer Stufe. Ich gieße zuerst eine große Menge Öl in die Pfanne, welches ich anschließend mit einer kleinen Schlüssel wieder auffange.

Oben seht ihr die fertige Eimasse. Und mit der Pfanne kann ich die Ölmenge irgendwie gut abschätzen...
 
Hier wird erstmal ein handelsübliches Küchentuch verwendet. Ich sauge das Öl damit auf. Mit den Stäbchen bin ich schnell und flexibel, was in den weiteren Schritten noch hilfreich ist...


...so kann ich das Öl möglichst schnell in die Pfanne verteilen.


Schritt 03) 
Sobald die Pfanne erhitzt ist, wird ungefähr 1/3 vom Ei in die Pfanne gegeben. Bei meiner kleinen Tamagoyaki-Pfanne reicht diese Menge gerade so, damit das Ei möglichst dünn in der ganzen Pfanne verteilt wird.



Schritt 04) 
Nur wenige Sekunden später ist das Ei zwar noch nicht fertig, hat aber schon eine stabile Form angenommen - mehr brauchen wir auch nicht! Das Ei wird von einem Ende zum anderen "aufgerollt". Sofort wird die freigewordene Stelle in der Pfanne wieder mit Öl eingerieben. Nun wird erneut ein Teil der Eimasse in die Pfanne gegeben. Der bereits vorhandene Teil wird dabei kurz angehoben, damit das Ei auch überall hin gelangen kann. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die Eimasse aufgebraucht ist. Dabei wird versucht, das Ei immer um/auf die vorherige Eischicht zu Rollen.

Stäbchen...Gabel...Pfannenwender...zum aufrollen wird verwendet, was einem persönlich am besten liegt.

Schritt 05)
Wenn das Ei jetzt alles andere als formvollendet aussieht - kein Problem! Sobald auch die letzte Schicht aufgerollt ist, kann ein Pfannenwender oder ähnliches verwendet werden, um das Ei in der Pfanne in die richtige Form zu drücken. Dabei wird das Ei auch ab und an auf eine andere Seite gerollt, damit es nicht dunkel wird.


Ein wenig draufdrücken...

...dabei auch ab und an wenden...

Schritt 06)
Sobald es die gewünschte Form erreicht hat, ist es auch schon fertig und kann serviert werden - kalt schmeckt es am besten!

 
...und fertig! Bei meinem ersten Versuch ist es leider etwas zu dunkel geworden. Geschmeckt hat es trotzdem! Bereits ab dem zweiten Versuch sah es nahezu perfekt aus! Davon werde ich künftig auch noch Bilder zeigen.

Klein geschnitten ergibt das ganze sechs Stücke.

Allzu lange lässt sich das fertige Ei allerdings nicht verwahren, aber zum Bento kann man es mitnehmen, sofern es in nächster Zeit verspeist wird.

Zum Schluss noch ein paar Anregungen. Ich habe erwähnt, dass das Rezept nicht bloß einfach, sondern auch sehr vielseitig ist. Dazu ein paar Ideen:
- Anstatt des süßen Reisweins bzw. des Zuckers lässt sich auch Pfeffer verwenden. Schon hat das Ei einen herzhaften Geschmack.
- Man kann auch bis zu 2 EL Milch und etwas Kartoffelstärke hinzufügen, damit das Ei leichter in Form gebracht werden kann.
- Sowohl für das Auge, als auch für den Geschmack lässt sich Tamagoyaki sehr einfach aufpeppen. Zum Beispiel, indem die Eimasse mit gehackten Kräutern, zum Beispiel Salatkräutern oder mit gehacktem Gemüse vermischt wird. Auch eine nicht-vegetarische Art ist ohne Probleme machbar. Thunfischstückchen, klein geschnittener Schinken, Hackfleisch etc. - hier hat man sehr viel Spielraum.
- Nicht nur als Zugabe für die Eimasse, sondern auch als als Füllung für die Tamagoyaki können verschiedene Zutaten wie Gemüse, Käse, Würstchen etc. verwendet werden.
- Tamagoyaki wird übrigens auch gerne anstelle von Fisch verwendet für eine Variante von "vegetarischem Sushi"
- Egal, ob Tamagoyaki oder deutsches Rührei - auf dem Brot macht sich das Ei ebenfalls sehr gut. In meinem Fall bevorzugt in Kombination mit einem Schinken-Käse-Brötchen ;)

Und weil es mich sehr inspiriert hat, bevor ich angefangen habe, mich der japanischen Küche zu widmen: Es gibt ein wirklich gutes Youtubevideo, welches euch zeigt, wie ein großes Tamagoyaki gemacht wird. Hier wird zusätzlich "Dashi" verwendet - nicht zwingend notwendig, sorgt neben einer weiteren Geschmacksnote allerdings für eine sehr gute Konsistenz. Bitte beachtet, dass der ganze Prozess aufgrund der Größe aufwendiger und langwierig ist. Kopiert dazu einfach folgendes in Youtube hinein: "ダシ巻き玉子焼 Japanese Omelette"


Das wars auch wieder von meiner japanischen Küche. Beim nächsten Mal widme ich mich einer leckerem Teigware ... Dorayaki (japanischer Pfannkuchen mit roter-bohnen Paste) oder Meronpan (japanisches "Melonen"brot) - lasst Euch einfach überraschen, früher oder später stelle ich ohnehin beides vor :)

Mittwoch, 26. März 2014

Eine kleine Bronyfeier

 Eine kleine Feier, ein Draft-Turnier und Paperswift

Vor einigen Wochen haben wir Failing_Angels Rückkehr gefeiert. Sie konnte uns wieder die Büroräume zur Verfügung stellen - das Angebot nahmen wir natürlich sofort an!

Wir starteten mit einem Magic-the-Gathering-Draft! Ein kleines Turnier, bei dem jeder Spieler drei Booster (=Kartenpacks) bekommt und ein völlig neues Deck zusammenstellt. Das war mein erstes Draftturnier und es hat wirklich Spaß gemacht - es ist einfach spannend, da jeder Spieler mit komplett neuen Karten spielt. Man kann sich nicht auf das Spiel vorbereiten und sich die besten Kartenkombinationen im Internet ansehen, da man einfach nicht weiß, welche Karten man überhaupt in die Hand bekommt.

Mochi eröffnet seinen Shop :'D

Turnierbeginn
Sons of Nightmare hat das Turnier gewonnen. Wir haben ihm gemeinsam die Teilnahmegebühr bezahlt - als dank dafür hat er auf den Gewinn verzichtet, weshalb der erste Preis an den Zweitplatzierten ging. Ich bedanke mich :D
Failing_Angel steht am Grill
Eine kleine Feier über Nacht? Ohne Grill? Neee :D Wir hatten das Glück, dass der erste, wirklich warme Tag in diesem Jahr, auf unsere Feier viel. Also wurde sofort gegrillt - und wie sollte es anders sein: Gegen 3 Uhr morgens wurde der Grill ein zweites Mal angeworfen ;)

Grillmampf ist toll - aber ich hasse das warten xD
Noch eine Kleinigkeit: Unser neuestes Stammmitglied, Paperswift, bat darum, auch mal in meinem Blog vorgestellt zu werden - eben so, wie ich es zu Beginn mit den neuen Mitgliedern gemacht habe. Kein Problem - wird erledigt! :D

Paperswift
Der gute Mann wohnt in Belgien und fährt gerne für unseren Stammtisch nach Aachen. Er sagt, dass unsere - meist - harmonische Gruppe für ihn ein wahres Highlight ist. Da freut man sich natürlich darauf, wenn er mit dabei ist!

Natürlich hat jeder seine Macken - er hat ein lautes Organ, welches quasi im Dauereinsatz ist xD Aber dafür ist er auch sehr humorvoll und macht so ziemlich alles mit. Dank uns spielt er beispielsweise auch Magic!

Er besitzt einen kleinen und jungen Youtube-Kanal, auf welchen er sehr stolz ist. Wenn ich was von neuen Youtubekanälen oder zusammen geschnittenen Videos zu irgendeiner Musik höre, habe ich im Regelfall nie Bock, mir das auch anzusehen. Aber jedesmal, wenn ich mich doch mal dazu aufrappel, mir etwas von Paperswift anzusehen, stelle ich fest, dass seine Zusammenschnitte echt gut gemacht sind.

Hier geht es zu seinem Youtube-Kanal.

Hier mal ein Beispiel seiner Videos.

Das wars heute von mir - jetzt wo ich meine Kamera wieder gefunden habe, wird es wohl wieder häufiger Blogeinträge von mir geben ... :D

Dienstag, 18. März 2014

Rezept 002: Onigiri

Allseits beliebt: Onigiri (~ 6 Stück)
Snack / Bento-Beilage / Für 1 bis 6 Personen

Da ich meine Kamera momentan nicht wiederfinde ... gibt es jetzt erst einmal noch einen Eintrag zur japanischen Küche, den ich vorbereitet habe. Diesmal geht es um Reisbällchen/Reissandwiches oder auf gut Japanisch Onigiri. Dabei wird eine beliebige Füllung in einen gut gewürzten Reismantel gepackt ... und das wars auch schon. Ihr braucht wieder den zubereiteten Sushireis, den Ihr Hier findet - und schon kann es los gehen!

Was wird benötigt?
- Fertiger Sushi-Reis (von 250 Gramm Reis zubereitet)
- Nori (Algenblätter) - ein großer Bogen reicht für die hier angegebene Menge. Nori findet man in wirklich jedem Laden, der auch nur das kleinste Sushisortiment anbietet - mittlerweile sogar in manchen deutschen Einzelhandelsketten, wie Rewe und Hit.
- 2 EL Hon-Mirin (Reiswein)
- 1 EL Sushisu (Essig für sushi)
- 1 TL Sojasoße (Ich habe eine weniger gesalzene genommen - je nach dem eigenen Geschmack)
- 1 - 2 EL weißer und/oder schwarzer, gerösteter Sesam
- Mehrere priesen Salz
- Eine Gewürzmischung für Reis nach eigenem/passenden Geschmack (nennt sich Furikake)
- Sofern passend und vorhanden noch ein paar passende Kräuter - ich nehme z.B. Salatkräuter.
- Eine beliebige Füllung nach eigenem/passenden Geschmack - in meinem Fall Thunfisch mit Mayonaise und Wasabi.
- Eine Onigiri-Form ist (vor allem für Anfänger, wie ich selbst einer bin) überaus hilfreich. Die kleinen Plastikformen sind Online und auch in manchen deutschen Läden leider recht überteuert. Wer zufällig nach Düsseldorf zur Japanmeile kommt, der sollte unbedingt dort zuschlagen. Dort gibt es sehr viele solcher Formen zum annehmbaren Preis!





Für meine Thunfischfüllung verwende ich eine Dose in Öl eingelegten Thunfisch, ca. 2 EL Mayonaise und ca. 1 TL Wasabipaste.



Füllung und Gewürze können natürlich auch gerne vegetarisch sein!

Beschaffung und Haltbarkeit der Zutaten:
Zur Mayonaise muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen ... die hält sich nunmal nicht ewig. Wasabipaste hält auch nicht endlos lange, lässt sich im Regelfall aber doch schon ein paar Monate aufbewahren. Konserven sind natürlich lange haltbar und auch die Salatkräuter, sowie die Gewürzmischung (Furikake) halten sich lange Zeit, da diese Zutaten getrocknet sind.

Schritt 01)
Hon-Mirin, Sushisu, Sojasoße, weißer und/oder schwarzer Sesam, Salz, Gewürzmischung (Furikake) und sofern gewollt Kräuter werden in den Reis gemischt. Wer noch andere Zutaten für sich entdeckt, kann diese natürlich auch untermischen. Ich habe beispielsweise eine sehr leckere Sojasoße für Reis entdeckt, die ich jedoch wann anders vorstellen werde.

Schritt 02)
Ebenso wird nun die Füllung vorbereitet: Den Thunfisch abtropfen lassen und mit der Mayonaise und dem Wasabi zu einer doch etwas pampigen Masse verrühren.

Oben der Reis, unten die Füllung
Schritt 03)
Die Noriblätter zurecht"schneiden" (Um die Maße abzuschätzen, schaut Euch einfach mal meine fertigen Onigiri am Ende des Blogeintrags an).
Schneiden steht hier in Anführungszeichen, weil ihr am besten ein scharfes/großes Messer ansetzt und den empfindlichen Nori durch bloßen Druck abtrennt.
Die raue Seite kommt nach oben, weil diese später besser am Reis haftet.



Schritt 04)
Eine kleine Schale mit Salz- oder Essigwasser vorbereiten, damit das Essen nicht an den (hoffentlich gewaschenen ;D) Händen und der Onigiriform klebt.

Schritt 05)
Hände und Onigiriform mit dem Wasser befeuchten und eine Schicht Reis am Boden und an den Seiten der Form befestigen. (Per Hand wird der Reis einfach mit einer Mulde in die Hand gelegt, dann wird die Füllung dazugegeben, eine weitere Reisschicht drauf gepackt und per Hand geformt.)
Wie dünn bzw. dick Eure Reisschicht sein soll, könnt ihr entscheiden. Je fester die Füllung, desto weniger fällt Euer Onigiri zusammen.
Jetzt wird die Füllung dazugegeben und obendrauf kommt natürlich noch eine Reisschicht, damit Euer Reisbällchen auch ordentlich geschlossen ist.
Jetzt schließt Ihr die Form mit dem Deckel, drückt das ganze ein paar Sekunden kräftig zusammen - und wenn die Form ordentlich befeuchtet wurde, dann dürfte eier Reisbällchen ganz von alleine raus kommen, nachdem der Deckel entfernt wurde. Ansonsten gibt es bei den klassischen Onigiriformen immer eine Druckstelle, die dabei behilflich ist.

Die 1. Schicht Reis

Nun kommt die Füllung dazu.

Die 2. Schicht Reis

Ein wenig Druck ausüben

Nun ist es so gut wie fertig!
Die überstehenden Ränder könnt ihr leicht mit den Fingern nachdrücken.

Schritt 06)
Jetzt will das Onigiri nur noch auf ein Stück Yakinori gelegt werden, welches ihr dann zu beiden Seiten hochklappt und schon ist Euer Onigiri fertig - und es sieht aus, wie man es aus Japan und aus japanischen Manga/Anime kennt. (Oft werden Onigiri auch komplett mit Yakinori ummantelt, was die Nahrungsaufnahme noch etwas erleichtert :D)

Fertige Onigiri
Vorsicht - Die Onigiri sind um einiges sättigender, als man zu Beginn glauben mag :)

Das wars auch wieder von einer meiner einfacheren japanischen Zubereitungen. Bei meinem nächsten Blogeintrag zum Thema "japanische Küche" zeige ich Euch, wie Ihr japanisches Rührei (="Tamagoyaki") macht. Vielen Dank für's Lesen :)

Samstag, 1. März 2014

Rezept 001: Inari Nigiri

Mein erstes Rezept: Inari Nigiri (12 Stück)
Vegetarisch / Snack / Bento-Beilage / Für 3 bis 6 Personen

Hier habe ich Euch meine grundlegende Zubereitung von Sushireis gezeigt. Mit diesem Reis möchte ich euch nun zeigen, wie sich Inari Nigiri machen lassen. Inari Nigiri waren für mich ein enormes Highlight in Japan - weil sie dort nicht nur günstig waren, sondern auch unglaublich gut schmecken und immer gut für zwischendurch waren ... außerdem hat man sie an jeder Ecke kaufen können.

Gut, bei uns sind Inari Nigiri etwas teurer und man findet sie auch nicht an jeder Ecke. Aber wenn man einmal weiß, wo man suchen muss, dann lassen sie sich vergleichsweise günstig in der heimischen Küche zubereiten. Noch dazu dauert die Zubereitung - abgsehen von der Zubereitung vom Sushireis - nicht lange.

Was ist ein Inari Nigiri?

Ein Inari Nigiri ist eine Art "vegetarisches Sushi". Der Reis bekommt eine süßliche Note und wird dann in spezielle Inaritaschen (Tofutaschen) gehüllt. Das Ergebnis ist ein süßer und hungerstillender Snack.

Was wird benötigt?
- Fertiger Sushi-Reis (von 250 Gramm Reis zubereitet)
- 2 EL Hon-Mirin (Reiswein)
- 1 EL Sushisu (Essig für sushi)
- 1 TL Sojasoße (Ich habe eine weniger gesalzene genommen - je nach dem eigenen Geschmack)
- 1 - 2 EL weißer, gerösteter Sesam
- 1 - 2 EL Zucker
- 1 Priese Salz
- Eine Packung Inaritaschen bzw. Tofutaschen (in der Regel zu zwölf Stück abgepackt)

Beschaffung/Haltbarkeit der Zutaten:
Die Inaritaschen sind mit 4 bis 6 € pro Paket (genau, wie die anderen asiatischen Zutaten in vielen Asialäden oder auch online zu finden) das teuerste an diesem Rezept. Zwar gehen Reiswein und Essig auch etwas ins Geld, aber dafür hat man davon ewig. Inaritaschen sind die am wenigsten lange haltbare Zutat. Sie halten sich im geschlossenen Zustand dennoch Wochen bis Monate und sollten beim öffnen komplett verbraucht werden. (Tipp: Man kann sie schwach abkochen, wodurch sie einige Tage länger haltbar sind, dafür aber auch etwas Geschmack verlieren.)



Schritt 01)
Der frisch gefertigte - und wahrscheinlich noch warme - Sushireis wird umgehend verarbeitet. Hon-Mirin, Sushisu, Sojasoße, Sesam, Salz und Zucker werden ordentlich mit dem Reis vermischt.

Der Reis wurde durch den Teelöffel Sojasoße ein klein wenig dunkler.


Schritt 02)
Die Verpackung der Inaritaschen wird aufgeschnitten, damit die Flüssigkeit kurz abtropfen kann. Dann wird eine Tofutasche aus der Verpackung genommen und vorsichtig in der Mitte geöffnet. Nun wird die Tasche, je nach breite, zu 2/3 bis 3/4 mit Reis gefüllt.
Tipp: Natürlich kann man die Tasche auch komplett mit Reis füllen, aber dann sieht sie im Nachhinein nicht so aus, wie es bei Inari Nigiri in Japan üblich ist.
Tipp: Eine Schüssel mit Salz- oder Essigwasser ist sinnvoll, damit man die Hände vor dem befüllen kurz befeuchten kann. So klebt der Reis nicht zu stark an der Hand.

Das wars eigentlich auch schon :D

Schritt 03)
Nun klappt man einfach eine Seite der Tofutasche nach innen. Die zweite Seite wird darüber geklappt und mit ein wenig Druck sollte die Tasche auch eigenständig geschlossen bleiben.

Eine Seite...

...und die andere.
Schritt 04)
Die Tofutaschen mit der Lasche nach unten auf einen festen Untergrund stellen. Durch die Beschaffenheit von Reis und Tofutaschen, werden sie so richtig geschlossen.
Sind die zwölf Tofutaschen zubereitet, können sie entweder sofort serviert, oder (nachdem der Reis etwas abgekühlt ist, falls er noch zu frisch ist) in den Kühlschrank gelegt werden. Manchmal nehme ich sie mir auch für unterwegs mit, aber ich verzehre sie immer innerhalb von 24 Stunden.


Normalerweise sind die Taschen etwas heller (siehe unten)

Soviel zum Innenleben.

Bereit für den Transport ;)

Noch eine kleine Info am Rande: Die Bilder wurden an Unterschiedlichen Tagen gemacht. Die dunkleren Tofutaschen habe ich vorher schwach gekocht, wodurch sie auch im offenen Zustand noch ein paar Tage haltbar sind. Allerdings ging dadurch zu viel von ihrem Geschmack verloren, weshalb ich es nicht empfehlen kann. Auf den letzten beiden Bildern seht ihr ungekochte Tofutaschen - direkt aus der Packung. Nicht so lange haltbar - aber unendlich lecker :)

Zum Glück sind Inari Nigiri vergleichsweise einfach - so konnte ich gleich mit einem meiner absoluten Lieblingssnacks loslegen. Ich hoffe, es hat Euch gefallen - bis zum nächsten Mal :)