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Dienstag, 27. Mai 2014

Japantag / Nihonday 2014

 日本デー  2014

Als dezenter japanbegeisteter Mensch mit dezent japanbegeisterten Freunden war auch in diesem Jahr ein Japantag ohne uns undenkbar. Passend dazu hat Don sich einen schönen Mietwagen besorgt - auch wenn der Anlass im Grunde ein anderer war ... nämlich sein kürzlich vergangenener Geburtstag :)

Gegen 11 Uhr ... glaube ich ... fuhren wir dann los richtung Düsseldorf.

Usai macht ein Foto von uns, während sich Kuraude ausnahmsweise nicht mit mir auf der Rückband fetzt :D

Und Don fährt höchst konzentriert und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen o_o

Eine gute Stunde später haben wir den Japantag erreicht - dort machten wir auch gleich die ersten Fotos.

Teddy Swarley war auch dabei ... aber nicht für lange, ihm war zu heiß :o
 
Ein hübsches Bild von einer hübschen Kuraude und einer hübschen Usai.

Und noch so ein Bild mit nem seltsamen Typen daneben o_O

Und hier noch eins der überaus seltenen und wertvollen Fotos, auf denen Don zu erkennen ist XD

Wir haben selbst etwas an Verpflegung mitgebracht - zumeist ernährte ich mich von Usais Muffins. Aber meine Onigiri waren auch toll (\^-^/)
Und wie es auf dem Japantag so üblich ist, laufen gefühlte 1000 Menschen dort herum, die man gerne mal treffen würde. Die meisten davon findet man inmitten der Menschenmenge sowieso nicht - vorallem Freunde von mir treffen wir eher zufällig, da wir im Regelfall keinen Treffpunkt ausmachen.

Princess Tenko musste einfach gefunden werden - immerhin war sie bei Usai und Don in Aachen eingeladen.

Und ihn hier habe ich mindestens drei Mal getroffen ...

... natürlich der allseits gegenwärtige Zubara

Sebi haben wir ebenfalls getroffen - ein Freund aus Aachen und der beste DSA-Spielleiter, den ich kenne :D
Marli und Co erkauften sich einen Platz auf unserer Decke im Austausch für Verpflegung. Immer wieder gerne!

Neben Kuraude waren die Männer irgendwie im 3DS-Wahn ... ebenso hier der Freund von Yoko :)

Aber was gibt es groß zum Japantag zu erzählen? Es ist eben jedes Jahr mehr oder minder das gleiche - coole Menschen, ein angenehmer Tag, einige Verkaufs- und Essensstände, an denen man viel zu lange Schlange steht ... never change a running system: Der Japantag ist einfach eine wunderschöne Tradition. Ein - wenn auch etwas anstrengender - Tag, an dem der Alltag keine Rolle spielt; an dem man die Zeit mit seinen besten Freunden verbringt und an dem man überall einen hauch japanische Kultur (Lebensmittel / Kampfstil / Japanische Taiko-Trommler / Japanischer Kleidugnsstil etc.) einfängt. Und zum Abschluss gibt es gegen 23.00h jedes Jahr ein faszinierendes Feuerwerk!

Leider ein älteres Bild - mein Handy hatte keinen Saft mehr...
Wir haben uns übrigends auch überlegt, einmal zu den Leuten zu gehören, die den Japantag bzw. das Feuerwerk vom Schiff aus beobachten. Der Spaß kostet zwar etwas, aber ich würde mir das gerne mal antun ... wobei die Fahrt hoffentlich nicht zu lange dauert. Den letzten Passagieren ist es wohl nicht so gut ergangen...

Sind bestimmt verdurstet oder so :(






Und damit verabschiede ich mich für heute - danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal :)

Dienstag, 6. Mai 2014

Kyary Pamyu Pamyu Konzert: "Nanda Collection World Tour 2014" in Köln!

Die (auch bei Usai und mir) gehypte, japanische Pop-Sängering Kyary Pamyu Pamyu ist anlässlich ihres Albums "Nanda Collection" derzeit auf Welttournee. Am 27.04.2014 trat sie in Köln auf. Natürlich ist Usai nicht die einzige, die ein paar Bilder und Videos dazu veröffentlicht hat.

Gegen 12.00h Mittags holten mich Usai und Don ab, welche von Yoko und ihrem Freund begleitet wurden. Somit waren wir bereits gegen 13.00h in Köln. Sechs Stunden vor dem offiziellen Einlass des Konzerts. Ich bin niemand, der gerne lange irgendwo wartet - aber das warten hat sich gelohnt und ich würde es wieder tun! Denn wir kamen genau zeitig an der Halle an - wir waren nicht die ersten, doch die erste Reihe war uns sicher!

Die Person neben Usai ist Yoko ... also die Person neben Usai, die nicht ich bin :D

Zum Glück hat Don uns gefahren ... und sechs Stunden mit uns vor der Halle gewartet ... und das, obwohl er nicht einmal mit in die Halle hinein kam. Ohne ihn, wären Usai und ich mal wieder aufgeschmissen gewesen. Vielen Dank :)

Aber genug von uns - hier zwei kleine Ausschnitte des Konzerts. Ich musste die Qualität der Videos ein wenig runterschrauben, da sie für den Upload sonst zu groß gewesen wären.

Der Eintritt von Kyary Pamyu Pamyu:


Und hier ein Ausschnitt aus "Ninjari Bang Bang":


 Während des Konzerts wechselte Kyary mehrmals ihre Outfits. Leider seht ihr hier in Kombination mit den Videos nur drei der vier Outfits:

Das zweite Outfit

Und das vierte Outfit

Natürlich waren noch andere vor Ort, die Usai und/oder ich aus der Anime/Manga/Lolita etc. Szene oder einfach nur von Animexx kannten. Usais Freundin Princess Tenko, sowie der gute Zubara, den ich vor einigen Jahren in Düsseldorf kennengelernt habe (woraufhin wir sofort Freundschaft schlossen :D), waren ebenfalls dort.

Vorne: Princess Tenko, Usai und Yoko. Hinten: Zubara, ich und DerMeister.
Dank meiner besten Freundin konnte ich sogar noch das letzte, blaue T-Shirt in Größe L ergattern. Danke Dir! :D

Ich hab momentan leider nur das Selfie mit dem T-Shirt, lebt damit XD




Dienstag, 25. Februar 2014

Mein erster Trainingsanzug

Mochis Short Stories (# 012) -Mein Aikido-Trainingsanzug (Gi)

Vor meiner letzten Aikido-Stunde kam der Sensei zu mir und gab mir den alten Trainingsanzug von einem Schüler, der mit dem Aikido aufgehört und den Trainingsanzug zurück gelassen hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut und möchte ihn jetzt einfach mal auf meinem Blog zeigen.

Auf Japanisch nennt man das gute Stück "Gi".

Ich gebe zu, dass es doch einfacher war, in kurzer Hose und T-Shirt zu trainieren, aber mit dem Trainingsanzug fühlt es sich einfach besser an :)

Freitag, 17. Januar 2014

Aikido

Mochi lernt eine Kampfkunst!

Seit einiger Zeit frage ich mich, was ich für meinen Körper tun kann, bei dem mir nicht gleich der Spaß vergeht. Also habe ich mich mal über verschiedene Sportvereine und ähnlichem informiert. Fußball und Basketball liegen mir nicht, einen Kampfsport finde ich weitaus interessanter. Karate und Judo sind mir vergleichsweise zu Aggressiv, aber die Richtung stimmt - eine japanische Kampfsportart oder Kampfkunst würde mir Spaß machen. Kendo wäre ein gutes Beispiel - ein japanischer Kampfsport, bei dem mit einem Schutzanzug und einem Bambusschwert gekämpft wird. Ich habe leider kein Dojo (= Kampfschule) für Kendo in der Nähe gefunden, welches im preislichen Rahmen liegt und angenehme Trainingszeiten aufweist (bedenkt man, dass ich ab und an ein bis zwei Wochen nicht daheim bin und dass die Zeiten sowohl mit der Arbeit, als auch mit der Schule und Seminaren kooperieren sollen...)

Zu guter letzt entschied ich mich für Aikido.
Aikido setzt sich aus drei silben Zusammen. Ai (Liebe oder Harmonie), Ki (Lebensenergie oder universelle Energie) und Do (Lebensweg). Aikido bedeutet in etwa "Der Weg zur Harmonie der Kräfte".

Die Kanji/Schriftzeichen für Aikido

Das fasst auch sehr gut zusammen, worum es beim Aikido geht. Aikido ist eine Verteidigungskampfkunst, bei dem man den Gegner auf sich zukommen lässt, um dessen Kraft so zu lenken, dass er zu Boden geht bzw. für den Moment unschädlich gemacht wird.
Ferner ist Aikido eine Kampfkunst, kein Wettkampf. Es gibt keine Kämpfe gegen andere Schüler. Um aufzusteigen, werden die gelernten Techniken bei der Prüfung vorgeführt.
Noch dazu steckt hinter Aikido eine wunderschöne Philosophie. "Die Kräfte lenken" - damit sind nicht bloß die Kräfte des Gegners gemeint, sondern auch die eigenen Energien. Nicht bloß im Kampf, sondern auch im alltäglichen Leben - körperlich, seelisch, geistig.

Der Youtube-Channel "Howcast" zeigt viele solcher Aikido-Techniken im Detail. Hier seht ihr einen Shihonage - eine der Grundtechniken, welche für die 1. Aufstiegsprüfung beherrscht werden müssen.


Ich habe erst mit Aikido begonnen, bin aber davon überzeugt, dass ich es nun intensiv betreiben werde.
Als Anfänger habe ich den Rokyu (6. Kyu => Einsteigergrad). Als nächstes kann ich den 5. Kyu erreichen. Nach dem 1. Kyu erfolgt die Prüfung zum 1. Dan. Bis dahin vergeht allerdings noch sehr viel Zeit. Aber das ist mein momentanes Ziel.

Zu Beginn trage ich einen weißen Trainingsanzug (Keikogi). Ab dem 1. Dan wird zusätzlich ein Hakama (schwarzer Hosenrock) getragen.

Der untere Teil ist ein Hakama. (Allerdings ist dies kein Aikido-Trainingsanzug, sondern nur eins meiner Outfits ;D)
Bis ich die Techniken so gut beherrsche, dass ich sie notfalls auch im Alltag einsetzen kann, werden einige Jahre vergehen. Hoffentlich bleibe ich lang genug am Ball...das kann ich momentan noch nicht sagen, da ich mich noch in den Probestunden befinde. Jedoch spricht meine Begeisterung für Aikido für sich - ich bin zuversichtlich!

Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal :)

Samstag, 5. Oktober 2013

Der letzte Eintrag meiner Japanreise 2013 - Meine Käufe!

Teil 04 - Meine Käufe in Japan:


Einer der Hauptgründe, weshalb ich nach Japan wollte, waren die vielen Dinge, die es dort gibt und die man bei uns nicht kaufen kann. Damit meine ich hauptsächlich Merchandise (Fanartikel) verschiedener Videospiele, Manga- und Animeserien. Dazu wollte ich dann noch ein paar traditionell, japanische Sachen haben. Schauen wir einfach mal, was ich in dem Land der aufgehenden Sonne so kaufen konnte:




Becher und eine Cinderella-Puppe aus einem offiziellen Disney-Store in Tokyo Shibuya. Dieser Store befand sich quasi direkt neben unserem Hotel.
Noch dazu zwei Regenschirme – ohne überlebt man in Japan nicht :D
Einer der Regenschirme hat einen Schwertgriff …. und der lustige Verkäufer, der uns diesen seltsamen Schirm verkauft hat, hat nicht nur mich, sondern auch den Don zum Kauf verleitet...
Dazu kommt dann noch ein Magnet als kleines Souvinier und ein Monkey D. Luffy Hut aus One Piece!






Das sieht nun erstmal nach nicht allzu viel aus … doch es dauerte nicht lange, bis wir das erste Pokémoncenter besuchten.



Dort erhielt ich Pokébälle mit kleinen Plüschpokémon als Inhalt, Büromaterial von Pokémon, sowie Tassen, Dosen, Figuren und Becher, ein Badetuch, Backformen und eine Spardose aus Porzellan. Oben rechts seht ihr noch ein paar Kleidungsstücke, die ich mir geholt habe, weil ich zu Gunsten eines nur leicht gefüllten Koffers nicht viel Kleidung dabei hatte :D


Und wie gesagt, das waren erst die Käufe aus einem Pokémon Center. Weitere folgten!




Neben weiterem Pokémon Merchandise (Stäbchen, Fächer, Schweißtuch, sprechende Pikachu-Figur, weitere Figuren, Becher, Tasse, Karten, Pokébälle für den Gürtel und ein kleines Stofftier) seht ihr hier noch Plüschfiguren von Super Mario und einen kleinen – im dunklen leuchtenden – Waldgeist aus „Prinzessin Mononoke“.




Weitere Schweißtücher, ein Kartenset, kleine Pappflieger, noch ein Pokéball und eine seltsam klingende, sprechende, Evolifigur. Noch dazu kam ein Schweißtuch aus Nara – natürlich mit einem eingestickten Reh vor dem Tempel!



Das zuletzt angesteuerte Pokémoncenter. Hier fande ich noch ein paar Figuren und Plüschis, noch ein Becher und eine sprechende Feelinarafigur.


Die kleinen, sprechenden Pokémonfiguren habe ich für euch gefilmt, weil sie es einfach wert sind, vertont auf meinem Blog zu erscheinen :)



Es versucht nur, Bisasam hoch zu heben ... glaub ich :o


Ich bereue im übrigen, dass ich das originalgroße Karpador-Plüschtier in goldener Version nicht gekauft habe … vielleicht finde ich etwas ähnliches ja bei meiner nächsten Japanreise.




Neben dem ganzen Pokémon-Merchandise habe ich auch noch ein paar Kleidungsstücke und Souviniers gefunden.



Hier seht ihr zwei Fächer, ein Schirm im Katanastyle (welches man mir für die Einreise nach Deutschland fast abgenommen hätte), einen sehr leichten Hausanzug in japanischem Stil, zwei Schlappen, die zu meiner japanischen Kleidung passen, Magnete, Postkarten und die ersten Monster Hunter Figuren, welche ich seit dem ersten Tag in Japan suchte!



Im Sanrio Puroland konnte ich natürlich auch nicht anders, als mir ein paar Dinge zu kaufen. Beispielsweise erneut zwei Schweißtücher, eine Hello Kitty als Plüschfigur, eine Boxershorts und den Teller … naja, den gab es beim Mittagessen gratis dazu :). Da wir am selben Tag noch im TokyoTower waren, habe ich von dort auch noch einen kleinen Geldbeutel und diverse TokyoTower-Statuen für Freunde und Bekannte besorgt.




Gut, zugegeben. Ich komme gerade mit der zeitlichen Abfolge meiner Käufe etwas durcheinander. Das hier sind die ersten Monster Hunter Figuren, die ich in Japan fand! Und zwar kommen sie aus einem Retail-Store. 4000 Yen für diesen Lagiacrus (das große, blaue Ding rechts) sind echt in Ordnung. Das sind umgerechnet nämlich ca. 33,00 €. Hier in Deutschland zahlt man locker das dreifache! Noch dazu habe ich dort eine Final Fantasy Figur gefunden! Und die Hello Kitty stammt aus einer riesigen Einkaufsstraße.


Nun hatte ich einmal Blut geleckt – was die Monster Hunter Figuren betrifft – und so folgt nun mein großes Finale:




AKIHABARA! Ich liebe Akihabara! Dort gibt es neben unzähligen Spielhallen auch viele nerdige Geschäfte. Nach einem Tag in Akihabara bin ich um einiges ärmer gewesen, dafür habe ich aber unvorstellbar viel Monster Hunter Merchandise bekommen! Neben dem ganzen Monster Hunter Zeug (Figuren, Plüschis, Schweißtücher, Büromaterial), fand ich dort sogar das Digimon Adventure Rollenspiel, welches nur in Japan erschien und welches ich seit dem Release haben wollte. Gut 70,00 € blecht man dafür, wenn man es aus Deutschland bestellt. In Japan fand ich es für 30,00 € in einem riesigen An- und Verkaufsladen für Spiele! Außerdem habe ich noch zwei schöne Figuren (Axel aus Kingdom Hearts und Madoka), sowie eine Luigimütze und ein schönes T-Shirt gekauft. Letzteres zeigt den Joker aus Batman in Ronald McDonald Outfit … wirklich gut gemacht :D




So – jetzt habe ich euch lang genug mit meiner Japanreise genervt. Aber ich habe den Urlaub so sehr genossen, dass ich auf jeden Fall wieder nach Japan will! Wer dennoch nicht die Nase voll hat und mehr lesen möchte: Auf unserem offiziellen Japanreiseblog könnt ihr all unsereErlebnisse in chronologischer Reihenfolge nachlesen!


Mit dem nächsten Blogeintrag kehre ich dann wieder zurück in die von euch gewohnte, mochische Welt. Danke fürs dabei sein :)

Samstag, 28. September 2013

Teil 03 meiner Berichterstattung über die Japanreise 2013!

Teil 03:Lebensmittel in Japan


Ich habe mein bestes gegeben, um die Nahrungsmittel, welche ich so standardmäßig in Japan zu mir genommen habe, abzulichten und euch hier zu präsentieren. Viel Spaß damit!


Anfangen möchte ich mit dieser kleinen Besonderheit:



Das zeigt sofort, dass alles, was nach bekanntem aussieht, nicht zwangsläufig auch bekanntes ist. Dieses eisgekühlte Getränk, vom aussehen her stark an Cola erinnernd, ist ganz normaler, eiskalter Kaffee … zugegeben … der hat uns wenig begeistern können.


Interessanter wird es dann hier:

Leider kein dreieckiges Onigiri als Foto parat gehabt...
 Bei uns fast nur in Düsseldorf erhältlich: Onigiris. Kleine (meist dreieckige) Sandwiches aus Reis, gefüllt mit Pasta oder – wie hier – Fisch. In diesem Fall Thunfisch mit Mayonaise. Noriblätter halten das ganze beisammen und verleihem dem Happen für zwischendurch noch eine gewisse Würze – sehr lecker!


In Deutschland vielleicht nicht mehr ganz außergewöhnlich … Nudelsuppen! Allerdings meine ich hier keine Billigpackungen, sondern richtig schöne, große und leckere Nudelsuppen!




Auch interessant war, dass Japaner nicht nur gerne bei fast jedem Gericht Fleisch oder Fisch beimischen, sondern auch gerne jeden Kaffee kalt oder jedes sonstige Getränk mit Milch zu sich nehmen. Da war sogar ich froh, mal etwas leckeres und fruchtiges zu finden, wo man keine Milch (oder Milchähnliches irgendwas) beigemischt hat!








Und jetzt kommt der Knüller. Es gibt da eine Kuchenart, die man in Deutschland an jeder Ecke erhält – habe ich mir sagen lassen. Allerdings kanne ich diesen Kuchen nicht und so habe ich in Japan zum ersten mal den dort gleichnamigen Baumkuchen gegessen. Etwas deutsches mit deutschen Namen in Japan – aber der war lecker und war eine angemessene Stärkung, die man auch zwischendurch aus dem Rucksack zaubern und verschlingen konnte. (In Japan wird es nicht gerne gesehen, wenn man auf der Straße oder in Hektik isst – wenn, dann sollte man sich dafür bestenfalls an den Rand stellen/sich irgendwo setzen und sich vom gemeinen Fußvolk abwenden)




Als nächstes kommt meine absolute Lieblingszwischenmahlzeit! Inari! Das ist in Tofu eingewickelter, süßer Reis. So ziemlich die einzige, sättigende und vegetarische Mahlzeit, die man in Japan wirklich an jeder Ecke findet. Da wir zwei Vegetarierinnen dabei hatten, haben diese Teile den ein oder anderen Morgen/Abend gerettet. Und ich habe mich immer gefreut, wenn ich auch ein paar Inari verschlingen konnte!


(Eine Woche nach meiner Reise habe ich Inari in einem japanischen Restaurant mit Klischeenamen „Wasabi“ probiert … leider dachte man da, dass jede japanische Speise mit Sojasauce übergeossen werden muss und dadurch schmeckten die eigentlich leckeren Tofutaschen überhaupt nicht mehr.


Noch dazu waren sie nur halb gefüllt und kosteten 2,90 € (für 2 Stück) – In Japan gibt es das gefülltere und leckerere Original für 180 Yen – ca. 1,50 € … und noch dazu bekommt man dort drei Stück, statt bloß zwei. Ich freue mich bereits darauf, die Inari bei meiner nächsten Reise wieder zwischen die Zähne zu bekommen!


Es gab nu eine Sache, die ich noch viel besser fand, als die Inaris - nur musste ich dafür entsprechend Platz im Magen haben - Bentos aus den 24-Stunden-Märkten! Jeden Tag zur Mittagszeit gibt es in diesen Landesweit verteilten Märkten frische Bentoboxen - also Boxen mit frisch zubereiteten Gerichten, die man sich vor Ort noch einmal warm machen lassen kann. Da sind die verschiedensten Sachen drin - meist gewürzter Reis mit Noriblättern und verschiedenem Fleisch und Fisch. Auch wenn ich nie wirklich wusste, was ich da aß - für 290 bis 500 yen (2,40 € - 4,10 €) wurde ich immer Satt und es hat mir jedes Mal gut geschmeckt!



Um den Blogeintrag jetzt nich endlos lang zu ziehen und doch noch alles zu zeigen, folgt der Rest nun im Schnelldurchlauf mit Bildern und kurzen Statements:


Kuriose Süßigkeiten ... das einzige, wobei ich ziemlich skeptisch war.
...zurecht.
Calpis! oder hier auch als Calpico genannt, ein leckeres, süßes, milchiges Getränk.

Meiji ist Japans größer Schokoladenhersteller. Die Tafel war lecker :D

Konnte mich nicht für ein Sandwich entscheiden, da hab ich einfach mal alle genommen :D

Das einzige Sushi, dass ich in Japan gegessen habe. Schade eigentlich - aber meine beiden Lieblingssushiläden aus Deutschland sind eh nicht zu toppen! (Mamatai in Aachen und Maruyasu in Düsseldorf ... in letzterem kommt man mit Japanisch weiter als mit Deutsch XD9

Süß, was? Relativ normales Fastfood aus dem Puroland :D

Eine Teigware mit roter Bohnen Paste aus dem Automaten. Mir schmeckt die Paste zu Beginn immer sehr gut, aber ab dem zweiten Fisch wurds dann seltsamerweise fies...

Kommen unseren "Mikado" sehr nahe ... eine leckere Süßigkeit.

Der normale Apfelsaft von der Marke war meiner Meinung nach leckerer - die Stückchen in diesem hier haben mich verwirrt :D

Japanischer Pudding. Im Grunde lecker, aber für uns Europäer ist die Konsistenz irgendwie komisch.

Ein leckeres Nudelgericht mit typischen Beilagen, wie Ei und Bambus.

Tintenfischbällchen, auch als Takoyaki bekannt. Diese hier waren nicht so lecker, aber sie waren auch kalt und nicht ganz frisch - am Straßenstand gibts bestimmt bessere!

Was ich alles auf mich nehmen musste, für dieses kleine - aber leckere - Oreo-Eis. Die kleine Eisdiele erinnerte mich sehr an einen Subway ... nur eben für Eis ... was die mich alles gefragt haben o_O Und ich hab dort irgendwie kein Wort verstanden! D:

KFC-ähnliches Hühnchen. Darauf fahren die Japaner voll ab und man bekommt es quasi überall. Es schmeckt auch lecker, ist nur nicht das gesündeste :)

Was man auch überall bekommt: Weiche Teigwaren. Es gibt die verschiedensten Sorten - Süßer Teig, Teig mit Schokolade, den zuvor gezeigten Baumkuchen, Teig mit verschiedenen Pasten und so weiter.


p.s. die vor der Reise angesprochenen Natto habe ich zwar bekommen, doch habe ich selbst leider kein Foto davon gemacht. Der Eigengeschmack von Natto ist (meiner Meinung nach) so, wie das Zeug aussieht .... nur schlimmer :D


Jedenfalls kann man es schmackhafter machen, wenn man es mit xbeliebigen, anderen Nahrungsmitteln kombiniert. Aber da hab ich mir gedacht, kann ich Natto auch gleich weg lassen XD


Nächstes Wochenende folgt der vierte und letzte Bericht über meine Japanreise: Dort präsentiere ich euch meine Errungenschaften an Merchandise, Kleidung und so weiter. Bis dahin, alles gute! :D